Exzellenz Start-up Center.NRW

Initiative für mehr Gründungen aus Universitäten

Start-ups haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Universitäten übernehmen dabei eine wesentliche Rolle. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag beim Transfer von Forschungsergebnissen durch die Sensibilisierung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für unternehmerisches Denken und Handeln und die Betreuung innovativer Gründungsteams.

Sechs Hochschulen ausgewählt

Um diese Start-up-Kultur mehr noch als bisher nachhaltig zu stärken, hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 den Förderwettbewerb „Exzellenz Start-up Center.NRW“ durchgeführt. Die Landesregierung möchte mit dieser bislang einmaligen Fördermaßnahme die an den Universitäten vorhandene Forschungsexzellenz zu einer Gründungsexzellenz weiterentwickeln. Insgesamt hatten 13 Hochschulen aus ganz NRW ihre strategischen Konzepte zur Stärkung der Start-up-Kultur im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht.

Im Januar 2019 hat eine von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eingesetzte Jury die folgenden sechs Hochschulen ausgewählt:

RWTH Aachen
Ruhr-Universität Bochum
Technische Universität Dortmund
Universität zu Köln
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Universität Paderborn

Als Keimzellen für innovative Start-ups erhalten die sechs Universitäten während der fünfjährigen Förderphase (Ende: 2024) rund 116 Millionen Euro. Die Broschüre „Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Keimzellen für innovative Start-ups“ stellt diese sechs und ergänzende Projekte an weiteren Universitäten sowie ein Start-up pro Universität vor. Sie gibt einen umfassenden Überblick zu den aktuellen Aktivitäten des Landes-Nordrhein-Westfalen zur Förderung von Gründungen aus Hochschulen.

Universitäre Gründungsnetzwerke auf dem Weg zu „Exzellenz Start-up Centern“

Im Mittelpunkt der Förderung stehen der Ausbau und die Weiterentwicklung bereits bestehender universitärer Gründungsnetzwerke hin zu „Exzellenz Start-up Centern“ in einem regionalen Ökosystem, um das Gründungspotenzial an den transfer- und forschungsstarken Universitäten zu heben.

Zu den Kernmaßnahmen gehören dabei

  • die Sensibilisierung für Unternehmertum innerhalb der Universität,
  • die Qualifizierung von Gründerinnen und Gründern,
  • die Unterstützung von Gründungsvorhaben sowie
  • die nachhaltige Verankerung der Aktivitäten in Forschung, Lehre, Transfer und Verwaltung.

Darüber hinaus spielen die enge Vernetzung mit Partnern in der Wirtschaft, wie z. B. Business Angels, Wagniskapital-Fonds, Start-ups, Unternehmen, Akzeleratoren, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Technologiezentren eine wesentliche Rolle.

Eine erste Zwischenbilanz ist vielversprechend: Alle sechs Hochschulen haben beim Aufbau ihrer Exzellenz Start-up Center (ESC) große Fortschritte erzielt.

Ergänzende Einzelvorhaben

Neben den sechs oben genannten Universitäten fördert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ an fünf weiteren Universitäten innovative Einzelvorhaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Dazu gehören die

Bergische Universität Wuppertal
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Universität Duisburg-Essen
Universität Siegen

sowie das Netzwerk für chemierelevante Gründungen 

chemstars.nrw

Mit der operativen Umsetzung der Förderinitiative wurde der Projektträger Jülich beauftragt.


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