RWTH Aachen University

Projekt „Building Europe’s leading integrated Tech Incubator“

Die RWTH Aachen möchte Gründungsteams mehr noch als bisher passgenau unterstützen und ihre umfangreichen Gründungsaktivitäten mit Hilfe der Förderinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ intensivieren. Die aktuell bereits hohe durchschnittliche Gründungsrate von jährlich über 60 Start-ups soll in den nächsten Jahren auf 90 ansteigen. Das Fundament dafür bildet das Leitbild der Exzellenzstrategie der RWTH, das um die beiden zentralen Bestandteile - unternehmerisches Denken und Handeln - ergänzt wird.

„Mit dem Wettbewerb ,Exzellenz Start-up Center.NRW‘ wollen wir den Universitäten des Landes die Chance geben, neben der Forschungsexzellenz auch im Bereich innovativer Gründungen Spitzenniveau zu erreichen und als Leuchtturm in die Region hineinzuwirken. Denn die internationale Erfahrung lehrt, dass nur dort führende Start-up-Hubs anzutreffen sind, wo die Universitäten eng und proaktiv in das Geschehen eingebunden sind.“

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

In Planung

Collective Incubator

„Building Europe’s leading integrated Tech Incubator“: der Name des Projekts, das die RWTH Aachen im Rahmen der Initiative Exzellenz Start-up Center.NRW durchführt, ist Programm. Die gesamte Hochschullandschaft mit ihrer Infrastruktur, zahlreichen Fachinkubatoren, dem RWTH Campus und einem breiten Netzwerk an Partnern soll zu einem integrierten Inkubator entwickelt werden. Die gründungsfördernden Maßnahmen für Hochschulangehörige und Studierende werden von der RWTH Innovation vorangetrieben. Durch das hybride Konstrukt aus Tochtergesellschaft für Technologietransfer und Entrepreneurship Center des Lehrstuhls für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler (WIN) der RWTH werden die Aktivitäten des Projekts ESC.NRW realisiert.
Die physische Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende soll der Collective Incubator bieten. Auf über 3.000 Quadratmetern werden zukünftig alle gründungsrelevanten Angebote der RWTH Aachen in einem neuen Gebäude auf dem Campus vereint. Im Februar 2020 öffnete bereits eine Vorversion des Inkubators, der „Collective Incubator Pop-up“, ihre Türen (s.u.). 

Fachinkubatoren

Darüber hinaus soll es innerhalb der RWTH-Hochschullandschaft zahlreiche Fachinkubatoren geben, innerhalb derer bereits bestehende Infrastruktur genutzt werden kann und Gründungsinteressierte Zugang zu Laboren und Werkstätten zur Entwicklung von Prototypen erhalten. Aufgrund dieser umfangreichen, themenspezifischen Inkubationsmöglichkeiten gehen die Initiatoren davon aus, dass der RWTH-Tech Incubator in der EU-weiten Gründungslandschaft eine herausragende Rolle spielen wird. Neben Testlaboren, Maschinenparks und Büros stehen den Gründungsteams Mentorinnen und Mentoren sowie hochschulexterne Fachleute zur Verfügung. Dabei wird sich das Angebot an dem breiten thematischen Spektrum orientieren, das für Ausgründungen der RWTH typisch ist und die besonderen unternehmerischen und branchenspezifischen Anforderungen berücksichtigt: sei es für Gründungen im Maschinenbau, BioTech und MedTech oder im Hochtechnologiebereich, wie beispielsweise Quantum Computing oder Internet of Production. 

Gründungsunterstützung und Vernetzung

Die individuelle Unterstützung für Gründerinnen und Gründer soll darüber hinaus erweitert und die Vernetzung mit Unternehmen, Business Angels, Wagniskapital-Fonds, Start-ups, Unternehmen, Akzeleratoren sowie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Technologiezentren ausgebaut werden. Auch RWTH-externe Gründungsteams sollen zukünftig Zugang zu den Angeboten erhalten. Letztlich sollen Gründungsteams aus dem In- und Ausland mit Hilfe des Tech Incubators miteinander vernetzt werden. 

Professionalisierung der Gründungsberatung

In der Gründungsberatung hat sich die enge Zusammenarbeit zwischen dem Entrepreneurship Center des Lehrstuhls für Wirtschaftswissenschaften und der RWTH Innovation GmbH bewährt. Doktorandinnen und Doktoranden, die beruflich bereits Erfahrungen in einer Unternehmensberatung gesammelt oder selbst ein Start-up gegründet haben, stehen Gründerinnen und Gründern mit Rat und Tat zur Seite. Dabei gibt es bereits vielfältige Beratungsformate und Coachingangebote, die in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

Bereits realisiert

Incubation Programm

Neben der „klassischen“ Gründungsberatung gibt es seit Mai 2020 an der RWTH ein neues Incubation Programm, das mit Hilfe der Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ entstanden ist. Zwölf Gründungsteams werden dabei über 6-12 Monate von hochschulinternen Mentoren und externen Fachberatern begleitet und erhalten Zugang zur RWTH-Infrastruktur, um ihre Ideen zu marktreifen Produkten zu entwickeln.

Collective Incubator Pop-up

Der Collective Incubator Pop-up wird von einer studentischen Initiative in der Innenstadt von Aachen betrieben. Er ist derzeit die zentrale Anlaufstelle für Innovation und Unternehmertum für Studierende. Im dazugehörigen Coworking Space haben sich bereits über 20 Start-up-Vorhaben einen Platz gesichert. 

Gründermatching „Tech Side Story“

Gründungsinteressierte „Tekkies“ der RWTH treffen sich mit Studierenden einer Business-Hochschule – nicht nur, um Erfahrungen auszutauschen, sondern vor allem, um gezielt nach Teampartnern Ausschau zu halten. Ein erstes Matchmaking fand im Februar 2020 in Vallendar an der WHU – Otto Beisheim School of Management statt. 

Jenseits von ESC.NRW

Die RWTH Aachen wird seit März 2020 über das Förderprogramm EXIST Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt. Die Hochschule wird damit die Internationalisierung und Vermarktung seiner Gründungsaktivitäten vorantreiben. 

Kontakt

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RWTH Innovation GmbH
www.rwth-innovation.de