RWTH Aachen University

Building Europe’s leading integrated Tech Incubator

Gründungsteams mehr noch als bisher ganzheitlich und individualisiert unterstützen: Das ist das Ziel der RWTH Aachen University. Dabei betritt Aachen bei der Betreuung von Gründungsteams keineswegs Neuland. Bereits im Jahr 2000 wurde das erste Gründungszentrum an der Hochschule eingerichtet. Seit 2018 laufen alle Fäden rund um die Themen Forschung, Innovation, Wirtschaft und Gründung bei der RWTH Innovation zusammen.

Ihre umfangreichen Gründungsaktivitäten intensivieren die Aachener Gründungsakteurinnen und -akteure mit Hilfe der Förderinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ (ESC). Der Entrepreneurial Spirit soll in der gesamten Hochschule verankert werden. Der Name des ESC-Projekts „Building Europe’s leading integrated Tech Incubator“ ist dabei wortwörtlich zu verstehen: Sämtliche Gründungsaktivitäten im RWTH-Ökosystem sollen dabei gebündelt und das breite Netzwerk zu einem integrierten Inkubator entwickelt werden.

RWTH SuperC und Hauptgebäude. Das SuperC ist das Service-Zentrum der RWTH Aachen, für Studierende.
© Peter Winandy

„Mit dem Wettbewerb ,Exzellenz Start-up Center.NRW‘ wollen wir den Universitäten des Landes die Chance geben, neben der Forschungsexzellenz auch im Bereich innovativer Gründungen Spitzenniveau zu erreichen und als Leuchtturm in die Region hineinzuwirken. Denn die internationale Erfahrung lehrt, dass nur dort führende Start-up-Hubs anzutreffen sind, wo die Universitäten eng und proaktiv in das Geschehen eingebunden sind.“

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Blick auf den Campus-Boulevard der RWTH Aachen
© Peter Winandy

„Im Rahmen der Förderinitiative Exzellenz Start-up Center.NRW konnte der Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich vorangetrieben werden, wie beispielsweise die gestiegene Anzahl an Ausgründungen verdeutlicht. In den kommenden Jahren sollen die Gründungsaktivitäten weiter verstärkt und das Aachener Start-up-Ökosystem zum größten integrierten Tech-Inkubator für Deep-Tech-Gründungen in Europa ausgebaut werden.“

Prof. Dr. Malte Brettel, Prorektor für Wirtschaft und Industrie der RWTH Aachen University

Auf dem Weg zu Europas führendem Tech-Inkubator

Ziel des Aachener ESC-Projekts ist es, den führenden Tech-Inkubator Europas aufzubauen. Durch den integrierten Ansatz konnten im Zusammenspiel von RWTH Innovation GmbH und Entrepreneurship Center des WIN-Lehrstuhls der RWTH bereits einige der geplanten Aktivitäten des ESC-Projekts erfolgreich realisiert werden. Wir stellen Ihnen hier ausgewählte Handlungsfelder vor:

Collective Incubator: Zentrale Innovationsplattform für Studierende, Forschende und Unternehmen

Der Collective Incubator bietet eine umfangreiche Infrastruktur auf fast 4.000 m2 mit Coworking-Flächen und Prototypen-Werkstätten. Hier entstehen interdisziplinäre Gründungsteams, die kollaborativ an überwiegend technologiebasierten Innovationen arbeiten. Darüber hinaus werden Interessierte durch Events für das Thema Gründung sensibilisiert und auf ihrem Weg zum eigenen Start-up unterstützt.

Innovation Sprint: Brücke zwischen Forschung und Gründung

Der Innovation Sprint richtet sich an forschungsbasierte Gründungsteams, die in Kooperation mit einem Lehrstuhl/Institut die Entwicklung eines Prototyps anstreben, um das Gründungsvorhaben zu validieren. Die Teams erhalten dabei über mehrere Monate eine Förderung von bis zu 90.000 Euro. Bestandteil des Innovation Sprints ist die Teilnahme am Ideation Program, um den Teilnehmenden die nötigen Grundlagen zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells zu vermitteln. Durch die Unterstützung beim Prototypenbau schließt der Innovation Sprint eine entscheidende Lücke im Innovationsprozess.

Incubation Program: Kickstart für Gründungsvorhaben

Das drei- bis viermonatige Incubation Program begleitet zweimal im Jahr bis zu zwölf Gründungsteams pro Batch. Unterstützt werden Early-Stage Start-ups mit einem Fokus auf Deep-Tech-Gründungen. Das Angebot umfasst sechs Säulen:

  • ein 1:1-Training mit erfahrenen Start-up Coaches,
  • ein Mentoring durch erfolgreiche Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmensexpertinnen und -experten,
  • den Zugang zu vier themenspezifischen Expert Hubs sowie zur Community,
  • Möglichkeiten für Unternehmenspartnerschaften,
  • maßgeschneiderte Leistungen (z. B. professionelle Videoaufnahmen, Logo- und Pitch-Deck-Design, Unterstützung bei der Softwareentwicklung, Zugang zu Co-Working-Spaces) und ein
  • ganzheitlich strukturiertes Curriculum mit Workshops und Veranstaltungsformaten (z. B. Demo Day).

Das Incubation Program ist eingebettet in ein breites Netzwerk aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Investition, Gründung, Industrie, Recht etc. Darüber hinaus steht den Teams die gesamte Gründungsinfrastruktur der RWTH zur Verfügung. Im Ergebnis sollen die Gründungsteams Zugang zum Markt erlangen, am Product-Market-Fit arbeiten und ihre nächste Finanzierungsrunde abschließen.

Expert Hubs: Fachspezifische Homebases für Start-ups in allen Entwicklungsphasen

Mit dem Ideation Program und Incubation Program wurde ein starkes Unterstützungsangebot für Gründerinnen und Gründer geschaffen, das optimal an den Life-Cycle eines Start-ups angepasst ist. Parallel dazu wurde mit dem Ausbau von vier Expert Hubs begonnen, die das Angebot durch eine fachspezifische Unterstützung unabhängig vom Entwicklungsstand des Start-ups abrunden sollen. Die enge Verzahnung von Start-ups und Hochschule ermöglicht den Gründungsteams einen intensiven wissenschaftlichen Austausch sowie Zugang zur spezifischen RWTH-Infrastruktur (z. B. zu Laboren). Das Angebot der vier Expert Hubs wird kontinuierlich weiterentwickelt:

  • Der Expert Hub Life Science richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Medtech, (Bio-)Pharma, Health-IT und LS-Solutions.
  • Der Expert Hub Resources richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Energie, Chemie, Rohstoffverarbeitung und Design/Konstruktion.
  • Der Expert Hub Digitized Hardware richtet sich an Start-ups mit Fokus auf digital gestützte Innovationen und die Entwicklung intelligenter Hardware.
  • Der Expert Hub digital Start-ups wird durch den digitalHUB Aachen e.V. betrieben und richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Digitalisierung und Innovationen im Software-Bereich.

Jenseits von ESC.NRW

Die RWTH Aachen wird seit März 2020 über das Förderprogramm EXIST Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt. Die Hochschule wird damit die Internationalisierung und Vermarktung seiner Gründungsaktivitäten vorantreiben und hat dazu beispielsweise das International Entrepreneurship Office (IEO) für Studierende aus dem Ausland eingerichtet, die sich in Aachen selbständig machen möchten.

Kontakt

RWTH Innovation GmbH
www.rwth-innovation.de

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RWTH Aachen University
www.rwth-aachen.de

PUBLIKATION

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Hochschulen in Nordrhein-Westfalen: Keimzellen für innovative Start-ups Download

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