RWTH Aachen University

Building Europe’s leading integrated Tech Incubator

Gründungsteams mehr noch als bisher unterstützen, und zwar ganzheitlich und individualisiert: Das ist das Ziel der RWTH Aachen University. Dabei betreten ide Aachenerinnen und Aachener bei der Betreuung von Gründungsteams keineswegs Neuland. Bereits im Jahr 2000 wurde das erste Gründungszentrum an der Hochschule eingerichtet. Seit 2018 laufen alle Fäden rund um die Themen Forschung, Innovation, Wirtschaft und Gründung bei der RWTH Innovation zusammen.

Laut Deutschem Startup Monitor 2023 führt die RWTH Aachen die bundesweite Liste der Top-10-Gründungshochschulen an.

Mit Hilfe der Förderinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ (ESC) können die Gründungsakteurinnen und -akteure an der RWTH Aachen ihre umfangreichen Aktivitäten kontinuierlich weiter ausbauen.  Damit wird der Entrepreneurial Spirit in der gesamten Hochschule Schritt für Schritt verankert. Der Name des ESC-Projekts „Building Europe’s leading integrated Tech Incubator“ ist dabei wortwörtlich zu verstehen: Sämtliche Gründungsaktivitäten im RWTH-Ökosystem werden unter dem Dach eines integrierten Inkubators gebündelt.

Erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte an der RWTH Aachen ist das RWTH Innovation Entrepreneurship Center mit seinem Team des Lehrstuhls Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler (WIN).

Blick auf den Campus-Boulevard der RWTH Aachen
© Peter Winandy

„Im Rahmen der Förderinitiative Exzellenz Start-up Center.NRW konnte der Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich vorangetrieben werden, wie beispielsweise die gestiegene Anzahl an Ausgründungen verdeutlicht. In den kommenden Jahren sollen die Gründungsaktivitäten weiter verstärkt und das Aachener Start-up-Ökosystem zum größten integrierten Tech-Inkubator für Deep-Tech-Gründungen in Europa ausgebaut werden.“

Prof. Dr. Malte Brettel, Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler an der RWTH Aachen University

Auf dem Weg zu Europas führendem Tech-Inkubator

Der RWTH Innovation GmbH und dem Entrepreneurship Center des  WIN-Lehrstuhls der RWTH ist es durch einen integrierten Ansatz gelungen, das ESC-Projekt erfolgreich zu realisieren. Wir stellen Ihnen hier ausgewählte Handlungsfelder vor:

Collective Incubator: Zentrale Innovationsplattform für Studierende, Forschende und Unternehmen

Der Collective Incubator bietet eine umfangreiche Infrastruktur auf fast 4.000 m2 mit Coworking-Flächen und Prototypen-Werkstätten. Hier entstehen interdisziplinäre Gründungsteams, die kollaborativ an überwiegend technologiebasierten Innovationen arbeiten. Darüber hinaus werden Interessierte durch Events für das Thema Gründung sensibilisiert und auf ihrem Weg zum eigenen Start-up unterstützt.

Ein Gründungsteam der RWTH Aachen im Collective Incubator
© Collective Incubator / Sarah Rauch

Innovation Sprint: Brücke zwischen Forschung und Gründung

Der Innovation Sprint richtet sich an forschungsbasierte Gründungsteams, die in Kooperation mit einem Lehrstuhl/Institut die Entwicklung eines Prototyps anstreben. Sie haben dadurch die Möglichkeit, ihr Gründungsvorhaben zu validieren. Die Teams erhalten über mehrere Monate eine Förderung von bis zu 90.000 Euro. Bestandteil des Innovation Sprints ist die Teilnahme am Ideation Program. Es vermittelt den Teilnehmenden die nötigen Grundlagen zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells. Durch die Unterstützung beim Prototypenbau schließt der Innovation Sprint eine  große Lücke im Innovationsprozess.

 

Incubation Program: Kickstart für Gründungsvorhaben

Das viermonatige Incubation Program begleitet zweimal im Jahr bis zu fünfzehn Gründungsteams . Unterstützt werden Early-Stage Start-ups mit einem Fokus auf (Deep-)Tech-Gründungen.

Das breitgefächerte Programm umfasst

  • ein ganzheitlich strukturiertes Curriculum mit Workshops (z. B. Fundraising, rechtliche Grundlagen, Marketing und Vertrieb) und anderen Veranstaltungsformaten (z. B. Pitching Event mit Investorinnen und Investoren),
  • ein 1:1-Training mit Start-up Coaches,
  • ein Mentoring durch erfolgreiche Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmensexpertinnen und -experten,
  • den Zugang zu fünf themenspezifischen Expert Hubs sowie zum Aachener Start-up Netzwerk,
  • Möglichkeiten für Unternehmenspartnerschaften und maßgeschneiderte Leistungen (z. B. professionelle Videoaufnahmen, Logo- und Pitch-Deck-Design, Unterstützung bei der Softwareentwicklung, Zugang zu Co-Working-Spaces).

 

Expert Hubs: Fachspezifische Homebases für Start-ups in allen Entwicklungsphasen

Sowohl das Ideation Program als auch das Incubation Program sind optimal an den Life-Cycle eines Start-ups angepasst. Ergänzend dazu wurden fünf sogenannte Expert Hubs aufgebaut. Sie runden das Angebot durch eine fachspezifische und kontinuierliche Unterstützung ab - unabhängig vom Entwicklungsstand des Start-ups. Die Expert Hubs sorgen insbesondere für eine engere Verzahnung zwischen Start-ups und RWTH-Instituten.  Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Gründungsteams und den Expertinnen und Experten der RWTH zu intensivieren sowie den Zugang zur spezifischen RWTH-Infrastruktur (z. B. zu Laboren) zu erleichtern. Darüber hinaus zielen die Expert Hubs darauf ab, Gründungsteams aus demselben Fachbereich zu vernetzen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Veranstaltungen und Networking-Sessions angeboten. Das Angebot der Expert Hubs wird kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst derzeit die folgenden fünf Hubs:

  • Der Expert Hub Life Science richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Medtech, (Bio-)Pharma, Health-IT und LS-Solutions.
  • Der Expert Hub Resources richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Energie, Chemie, Rohstoffverarbeitung und Design/Konstruktion.
  • Der Expert Hub Digitized Hardware richtet sich an Start-ups mit Fokus auf digital gestützte Innovationen und die Entwicklung intelligenter Hardware.
  • Der Expert Hub Digital Start-ups wird durch den digitalHUB Aachen e.V. betrieben und richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Digitalisierung und Innovationen im Software-Bereich.
  • Der Expert Hub Circular Economy richtet sich an Start-ups mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft.

 

Jenseits von ESC.NRW

Die RWTH Aachen wird seit März 2020 über das Förderprogramm EXIST Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt. Die Hochschule treibt damit die Internationalisierung seiner Gründungsaktivitäten voran und hat dazu beispielsweise das International Entrepreneurship Office (IEO) für Studierende aus dem Ausland eingerichtet, die sich in Aachen selbständig machen möchten. Ebenfalls konnte ein breites Netzwerk an universitären Gründungszentren etabliert und der größte paneuropäische Wettbewerb für Spin-offs, Stage Two, ins Leben gerufen werden.

Kontakt

RWTH Innovation GmbH

www.rwth-innovation.de

Publikationen

Gründungsleitfaden - Leitfaden für Gründungen an der RWTH Aachen University
(Stand: Mai 2023)

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IP-Leitfaden
Leitfaden der RWTH Aachen University zur Einräumung von Nutzungsrechten an Hochschul-IP für Ausgründungen
(Stand: Mai 2023)

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Kurz-Präsentation für Kongress „Exzellenz Start-up Center.NRW - Status Quo und Perspektiven“ am 22. Mai 2023

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© stock.adobe.com/BullRun

Hochschulen in Nordrhein-Westfalen: Keimzellen für innovative Start-ups
(Stand: November 2021)

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Start-up Talk

©Pesto Fotografie

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