16.02.2021 | Bergische Universität Wuppertal, Start-ups, Wettbewerb

Erfolg für Ausgründung der Universität Wuppertal im Förderprogramm „Start-up Transfer.NRW“

Glühbirne
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Das Projekt „Röntgenvideoanalyse“ ist das erste Projekt, das beim Wettbewerb „Start-up Transfer.NRW“ durch Unterstützung des neuen Start-up Centers der Bergischen Universität gefördert wird. Bei dem Projekt geht es um ein innovatives Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von beweglichen Bauteilen. 

Die Projektbeteiligten und zukünftigen Gründer konnten damit beim Wettbewerb „Start-up Transfer.NRW“ überzeugen. Unterstützt wurden die Gründer von ihrem Mentor Prof. Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, Inhaber des Lehrstuhls Mechatronik und Leiter des Instituts für Sicherungssysteme, sowie vom Team des Start-up Centers der Bergischen Universität Wuppertal. Das Projekt wird nun aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen für die Dauer von 14 Monaten mit insgesamt rund 237.000 Euro gefördert.

Für Industrieunternehmen, wie etwa Automobilzulieferer, besteht ein hohes Interesse, die Bewegungsabläufe in einem Bauteil sowie die Auswirkung von gewählten Toleranzen und möglichen belastungsbedingten Verformungen zu analysieren, um so Erkenntnisse über potenzielle Fehlerquellen bzw. Produktoptimierungen zu gewinnen. Diese Analyse ist jedoch in der Regel sehr zeitaufwendig und stark von dem Erfahrungswissen der jeweiligen Test- und Entwicklungsingenieure abhängig. Durch das entwickelte Verfahren können nun auf Basis von Röntgentechnik auch komplexe Bewegungsabläufe innerhalb kürzester Zeit auf mögliche Fehlerquellen überprüft werden.

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.presse.uni-wuppertal.de 

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