23.03.2021 RWTH Aachen, Social Start-ups

Social Start-up made by RWTH Aachen – Physikunterricht dank Smartphone

Smartphones enthalten viele Sensoren. Diese Tatsache machten sich Physiker der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen zunutze und entwickelten mit phyphox praktischen Physikunterricht am Smartphone. 

Hand am Smartphone
Foto: ©greenbutterfly - stock.adobe.com

Bereits im Jahr 2015 entstand die Idee, die bereits vorhandenen Sensoren moderner Smartphones für physikalische Experimente nutzbar und damit abstrakte physikalische Vorgänge für eine breitere Öffentlichkeit fassbar zu machen.

Die Idee der App „phyphox“, kurz für „physical phone experiments“, war geboren. Der Fokus von phyphox lag von Beginn an auf der schulischen und universitären Vermittlung physikalischer Kenntnisse. Das Ziel: Kinder, Jugendliche und Studierende zu wahren Entdeckern zu machen - ohne aufwendige, teure, komplizierte Geräte, immer und überall. Der didaktischen Entwicklung weg vom Frontalunterricht hin zu effektiveren kooperativen Unterrichtsformen entsprechend können Lehrkräfte mit phyphox nun physikalische Zusammenhänge und wissenschaftliche Arbeitsweisen aktiv vermitteln. 

Die 2015 von Dr. Sebastian Staacks am II. Physikalischen Institut A an der RWTH Aachen University entwickelte App stößt in der Öffentlichkeit auf großes Interesse. Die App wurde außerdem von Freiwilligen aus aller Welt in über 20 Sprachen übersetzt. Aufgrund der großen Nachfrage plant das inzwischen vergrößerte Team von phyphox nun, das Potential der App durch die Entwicklung eines externen Sensorboxensets auszubauen. Durch die Teilnahme am RWTH Innovation Sprint - einem Förderinstrument der RWTH Innovation zur Entwicklung von Prototypen im Rahmen des Projekts „Exzellenz Start-up Center.NRW“ für mehr Gründungspotential an der RWTH - will das Team von phyphox diesen Schritt realisieren.

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.rwth-innovation.de 

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