07.06.2021

Jülicher Start-up erhält Förderung des Bundesforschungsministeriums

Vor fünf Jahren haben Jülicher Forscherinnen und Forscher um Georg Schaumann das Biotechnologie-Unternehmen SenseUP GmbH gegründet. Nun will das Spin off aus dem Institut für Bio- und Geowissenschaften des Forschungszentrums Jülich kostengünstige und skalierbare Verfahren für die Produktion RNA-basierter Wirkstoffe entwickeln. Dafür erhält das Team eine Förderung in Höhe von 800.000 Euro vom Bundesforschungsministerium.

Foto: ©Krakenimages.com - stock.adobe.com
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RNA-basierte Wirkstoffe etablieren sich gerade als neue Impfstoffklasse, die maßgeblich zur Eindämmung der COVID19-Pandemie beiträgt. Viele weitere RNA-basierte Impfstoffe sind in Vorbereitung und auch für die Behandlung von Krebs und schweren Erbkrankheiten sind RNA-basierte Wirkstoffe von großer Bedeutung. Sie können aber auch zur biologischen Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Die Produktion von großen Mengen RNA-basierter Wirkstoffe ist jedoch technisch anspruchsvoll und zudem kostenintensiv. Daher entwickeln die Jülicher Forscher gemeinsam mit dem CeBiTec, dem Center for Biotechnology der Universität Bielefeld Produktionsverfahren, um mit Hilfe von Mikroorganismen RNA herzustellen. Somit können die benötigten RNA-Mengen für einen medizinischen wie auch landwirtschaftlichen Einsatz kostengünstig bereitgestellt werden.

 

Weitere Informationen und Quelle:
Forschungszentrum Jülich

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