25.03.2020 | Allgemein

ESC der RWTH Aachen unterstützt im Kampf gegen Corona-Pandemie

Blick in einer Werkhalle mit Auzubildenen im Vordergrund
Bild: industrieblick - stock.adobe.com

Im Kampf gegen Corona stellt das Fab Lab des Exzellenz Start-up Center.NRW (ESC) der RWTH Aachen seine Maschinen zur Verfügung, um Produkte für den Infektionsschutz zu fertigen.

Im Fab Lab der RWTH Aachen können Menschen kostenlos moderne digitale Fertigungstechnologien kennenlernen. Es ist dabei Teil des Exzellenz Start-up Centers (ESC) an der RWTH Aachen wird daher finanziell vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Doch der normale Betrieb muss wegen der aktuellen Corona-Pandemie ruhen. Deshalb nutzen Wissenschaftler*innen und Freiwillige das Produktionslabor nun, um mit den 3D-Druckern, Lasercuttern und anderen digitalen Fertigungsmaschinen der Pandemie zu trotzen. Die Produktionsdaten entstehen bei digitalen Fertigungsverfahren in 3D-Designs am Computer und somit können Modelle bequem aus dem Homeoffice an das Labor übermittelt werden. Andere Modelle werden über internationale Netzwerke ausgetauscht. Diese werden auf ihre Eignung in der speziellen Situation mit Corona geprüft und bewertet. Es handelt sich nicht um zertifizierte Medizinprodukte. Für die Notfallversorgung können sie trotzdem eine große Hilfe darstellen. Ob Visiere für Ärzte, Teile für Notfallbeatmungsautomaten oder Unterarmtüröffner für Betriebe und Büros: Es werden Wege gesucht, wie die Menschen bei der Arbeit vor dem Virus geschützt werden oder besser genesen können. Viele verschiedene Mitarbeiter des Fab Lab arbeiten zurzeit von Zuhause aus an diesem Projekt mit, während im Labor nur eine Person anwesend ist, um die Produktion und die Maschinen zu betreuen.

Quelle: www.myscience.de

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