04.05.2020 | RWTH Aachen

RWTH Aachen am Reallabor der Energiewende beteiligt

Energiewende
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Am 1. Mai 2020 startete unter dem Titel „TransUrban.NRW“ das zweite Reallabor der Energiewende. Der Projektantrag „TransUrban.NRW“ gehört zu den 20 Gewinnern des Ideenwettbewerbs, den das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie Anfang 2019 ausgerufen hatte.

Am 1. Mai 2020 startete unter dem Titel „TransUrban.NRW“ das zweite Reallabor der Energiewende. Unter Leitung der E.ON Energy Solutions GmbH ist hieran die RWTH Aachen mit drei Professoren des E.ON Energy Research Centers beteiligt.

Der Projektantrag „TransUrban.NRW“ gehört zu den 20 Gewinnern des Ideenwettbewerbs, den das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie Anfang 2019 ausgerufen hatte. Das Projektvolumen von TransUrban.NRW liegt bei 35 Millionen Euro.

Die „Reallabore der Energiewende" sind im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verankert, im industriellem Maßstab sollen innovative Technologien in einem realen Umfeld zusammengebracht und erprobt werden. TransUrban.NRW fokussiert in einer typischen, von Kohleerzeugung geprägten Strukturwandelregion die Städte Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Herne und Erkrath. Ziel ist, die klassische Fernwärmeversorgung über Hochtemperatur- und Dampfnetze in ein CO2-armes Versorgungssystem zu verwandeln. So kann etwa erneuerbare Energie aus Geothermie, Abwasser und niedrig temperierte Abwärme in großem Umfang in die Versorgung einbezogen werden. Die dazu erforderlichen Niedertemperatur-Netze werden neu errichtet oder in die bestehende Infrastruktur integriert. Jede Stadt steht dabei als Reallabor für einen Innovationsschwerpunkt. Die Erkenntnisse können anschließend auf jeweils ähnlich beschaffene Standorte in Deutschland übertragen werden.

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.rwth-aachen.de

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