06.01.2021 | Start-ups, TU Dortmund

Silicon Economy bringt erstes Start-up hervor

KI
Foto: greenbutterfly - stock.adobe.com

Die erste Unternehmensgründung im Umfeld der Silicon Economy, einem Projekt, an dem auch die TU Dortmund beteiligt ist, steht in den Startlöchern. Bereits wenige Monate nach dem Auftakt des vom BMVI geförderten Großforschungsprojekts bringt ein Gründerteam aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML eine App-gesteuerte Plattform für ein cloudbasiertes Ladungsträgermanagement auf Basis von Künstlicher Intelligenz auf den Markt.

Dabei kommen erstmals Open-Source-Komponenten der Silicon Economy zum Einsatz. „Die Verwendung der Open-Source-Komponente bringt sowohl unser Unter­nehmen als auch unsere Plattform ein großes Stück nach vorne. Die Integration des digitalen Palettenscheins hat uns monatelange Entwicklungszeit gespart und liefert gleichzeitig die Blaupause zur Industrialisierung von Open-Source-Software aus der Silicon Economy“, erklärt Philipp Wrycza. Er wird zusammen mit seinen Co-Gründern Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit einem EXIST-Gründerstipendium unterstützt.

Mit dem Großforschungsprojekt Silicon Economy will das Fraunhofer IML als Gegenentwurf zum Silicon Valley einer dezentralen, föderalen und offenen Plattformökonomie in Deutschland und Europa zum Durchbruch verhelfen. Dazu arbeiten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in agilen Entwick­lungsprojekten an logistischen Problemlösungen, deren Basiskomponenten sie in Form von Hard- und Software über eine Open-Source-Plattform zur freien Nutzung zur Verfügung stellen. Das BMVI fördert das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit über 25 Millionen Euro. Projektpartner sind neben dem Fraunhofer IML auch das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST und die Technische Universität Dortmund.

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.tu-dortmund.de

Twitter