08.06.2020 | Förderung, TU Dortmund

Bundestag beschließt verstärkte Förderung sozialer Innovationen

Menschen sitzen am Tisch und aplaudieren
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Der Bundestag hat am Freitag, 29. Mai, einen Antrag zur Förderung sozialer Innovationen verabschiedet. Der Antrag mit dem Titel „Soziale Innovationen stärker fördern und Potenziale effizienter nutzen“ betont die Bedeutung sozialer Innovation und verweist hierbei auf den von der Sozial­forschungs­stelle der TU Dort­mund herausgegebenen „Atlas of Social Innovation - New Practices for a Better Future“.

Der Bundestag hat am Freitag, 29. Mai, einen weitreichenden Antrag zur Förderung sozialer Innovationen verabschiedet. Der Antrag von CDU/CSU und SPD mit dem Titel „Soziale Innovationen stärker fördern und Potenziale effizienter nutzen“ betont die zunehmende Bedeutung sozialer Innovation im Rahmen eines erweiterten Innovationsverständnisses und verweist hierbei auf den von der Sozial­forschungs­stelle der TU Dort­mund herausgegebenen „Atlas of Social Innovation - New Practices for a Better Future“.

Der Antrag beschreibt soziale Innovationen als „neue soziale Praktiken und Organisationsmodelle, die darauf abzielen, für die Heraus­forde­rungen der Gesell­schaft tragfähige und nachhaltige Lö­sun­gen zu finden“. Durch die Beteiligung von Akteuren aus unterschiedlichen ge­sell­schaft­li­chen Teilbereichen aktivieren sie das Innovationspotenzial der gesamten Gesell­schaft, ermöglichen eine breite Beteiligung und Kooperation an Innovationsprozessen und stärken und erneuern demokratische Strukturen. Prof. Jürgen Howaldt, Direktor der Sozial­forschungs­stelle der TU Dort­mund, begrüßt die Stoßrichtung des Antrags: „Soziale Innovationen bilden eine wichtige Säule des Innovationssystems, die ebenso wie technologische Innovationen wis­sen­schaft­liche For­schung und Infrastrukturen – beispielsweise soziale Innovationszentren – benötigt. Dies findet auch auf bun­des­po­li­ti­scher Ebene Anerkennung.“

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.tu-dortmund.de

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