21.09.2020 | Förderung

www.gründen.nrw, Gründerstipendium und internationale Vernetzung

Hände zusammen
Foto: Blue Planet Studio - stock.adobe.com

Nordrhein-Westfalen will im Rahmen der „Neuen Gründerzeit Nordrhein-Westfalen“ beste Bedingungen für junge Unternehmen aus dem In- und Ausland schaffen, die Vernetzung mit internationalen Gründerregionen vorantreiben und zusätzliche Chancenkapitalgeber gewinnen.

Dazu verlängert das Wirtschaftsministerium das Gründerstipendium um drei Jahre, fördert verstärkt weibliche Gründungen, verbessert das Umfeld für internationale Start-ups, arbeitet an einem Scale-Up-Programm für schnell wachsende junge Unternehmen und bündelt alle Informationen auf der neuen Plattform www.gründen.nrw.   

Ziel des um drei Jahre verlängerten Gründerstipendium.NRW ist es, finanzielle Unsicherheiten abzufedern, damit keine erfolgversprechende Gründungsidee verloren geht. Mit dem 2018 gestarteten Programm wurden bislang 1.800 Gründerinnen und Gründer gefördert. Künftig wird die Antragstellung auf ein rein digitales Verfahren umgestellt und die Ansprache ausländischer Start-ups über eine englischsprachige Seite verstärkt. Zudem werden die Ehemaligen besser mit den neuen Gründerinnen und Gründern vernetzt, um den Erfahrungsaustausch zu fördern.  

Bislang geht knapp ein Viertel der Stipendien an Gründerinnen. Um die Frauen noch stärker für den Weg in die Selbstständigkeit zu interessieren, fördert das Land das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ an der Bergischen Universität Wuppertal mit 1,9 Millionen Euro. Hierdurch soll ein landesweites Hochschulnetzwerk für gründungsinteressierte Frauen entstehen.  

Um voran zu kommen, sucht Nordrhein-Westfalen den Wettbewerb mit den besten Gründerregionen und lässt sich im internationalen Vergleich messen. Dazu hat das Wirtschaftsministerium bei „Start-up Genome“ eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie in englischer Sprache finden Sie hier:
gründen.nrw

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.wirtschaft.nrw

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