07.04.2021 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Start-ups

750.000 Euro für Start-up der Universität Bonn

Mit ihrer innovativen Technologie, die Strahlform eines Lasers individuell auf den jeweiligen Prozess abzustimmen, haben Physiker der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn das Start-up-Vorhaben „Midel Photonics“ gegründet. Die drei Gründer erhalten jetzt „EXIST-Forschungstransfer“, um ihren Ansatz in die industrielle Fertigung zu bringen.

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Foto: ©Worawut - stock.adobe.com

„Midel Photonics“ ist erst das zweite ausgewählte Projekt in diesem Wettbewerb für die Universität Bonn. „Das ist wirklich ein Riesenerfolg für die Gründer, aber auch für die Universität und unsere enaCom-Angebote für Gründungsinteressierte“, sagt Benita Schuba, stellvertretende Abteilungsleiterin des Transfer Centers enaCom, die das Gründerteam bei der Beantragung intensiv beraten hat.

Mit der von den Bonner Physikern entwickelten Methode wird es möglich sein, Laserstrahlen in die passende Form zu bringen. Dies stößt in der Industrie auf großes Interesse, da dort immer mehr Laser eingesetzt werden, beispielsweise zur Fertigung von Elektromotoren oder Handykomponenten. Bislang werden für die sehr unterschiedlichen Prozesse noch Laserstrahlen mit runder Form verwendet. „Das ist so, als würden Sie versuchen bei einem Akkuschrauber mit einem einzigen Kreuzaufsatz jegliche Schraubentypen zu drehen. Mit einem passenden Aufsatz ginge es deutlich leichter. Sie sparen Energie und Zeit und gewinnen Qualität“, erklärt David Dung von Midel Photonics. Mit der Technik des Start-up-Projekts lassen sich solche Aufsätze für die gewünschte Laserstrahlform deutlich flexibler herstellen als bereits existierende Lösungen am Markt.

 

Weitere Informationen und Quelle:
www.uni-bonn.de 

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